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Tipps & Events / Do's und dont's

Do's und dont's für Südtirol Kenner und Liebhaber

So machen Sie eine gute Figur und vermeiden kleine Peinlichkeiten:
Meistens sind es ja nur Kleinigkeiten, die den Experten und Genießer vom ahnungslosen Touristen unterscheiden. Georg Weindl hat dazu eine Liste mit Tipps zusammengestellt, mit denen Sie souverän auftreten und einen guten Eindruck hinterlassen können. Und nebenbei auch mehr Spaß im Urlaub haben werden. 

Was sie unbedingt machen sollten
Südtirol ist reichlich gesegnet mit eleganten Gourmet-Restaurants. Trotzdem sollten Sie es nicht versäumen, in einigen der wunderbaren traditionellen Wirtshäuser einzukehren. Deftige Küche, herzliche Atmosphäre und freundliche Gastgeber erwarten Sie. 

Verlassen Sie ruhig mal ausgetretene Pfade
Warum nicht frühmorgens oder zum Sonnenuntergang eine schöne Wanderung. Genießen Sie die herrliche Stimmung und die einzigartige Ruhe der Südtiroler Bergwelt. 

Wildfremde Menschen grüßen Sie auf der Straße
Kein Grund zur Beunruhigung. In vielen Bergdörfern und auf Wanderwegen ist es durchaus noch üblich, dass man sich nach gutem alten Brauch grüßt, auch wenn man sich noch nie begegnet ist. Erwidern Sie ruhig den Gruß. Das kostet nichts und beschert oft ein freundliches Lächeln. 

In Südtirol nehmen die Menschen das Leben ruhig und gelassen.
Auch wenn im Lokal das Essen etwas länger braucht, das ist kein Grund zur Panik. Hier geht man aus, um sich zu treffen und zu unterhalten und nicht nur, um den Hunger zu stillen. Zeigen Sie Souveränität und Sie werden sich wundern, wie schnell die Zeit vergeht und wie viel mehr Spaß es macht. 

Was Sie keinesfalls machen sollten:
CIAO! Das kennt jeder und das klingt sympathisch. Aber so grüßt man nur Bekannte und Freunde. Nicht aber den Kellner oder Gastwirt und andere Respektpersonen. Genauso können Sie die Kassiererin im Supermarkt auf die Wange küssen. 

Das Glaserl Rotwein am Vormittag
Nur dann empfehlenswert, wenn Sie als notorischer Säufer auftreten wollen. Trinken Sie lieber ein Glas Weißwein. 

Bestellen Sie keinen trockenen Wein im Lokal
Selbiger ist eine Selbstverständlichkeit und Sie outen sich als ahnungsloser Tourist. 

Spaghetti mit Gabel und Löffel zu verspeisen ist ausgesprochen unfein.
Ebenso Nudeln als Beilage oder Eiswürfel zum Wein. Wer im Restaurant „Törggelen“ bestellt, muss damit rechnen, dass der Kellner einen Heul- oder Lachkrampf bekommt. „Törggelen“ ist kein Gericht sondern ein alter Südtiroler Herbstbrauch. 

Der klassische Fauxpas schlechthin.
Nach dem feinen Essen ordern Sie einen Cappucino oder schlimmer noch, einen Latte Macchiato. Für jeden Genießer eine Barbarei. Zeigen Sie Stil und bestellen Sie einen Espresso oder „caffè macchiato“. 

Wechseln Sie ruhig das verschwitzte Hemd am Ende der Bergtour.
Aber bitte nicht im Lokal oder auf der Terrasse. Das ist ähnlich kultiviert wie eine Kirchenbesichtigung in der Badehose. 

Allgemeines und Kurioses
Der Südtiroler Gruß: Bei Respektpersonen ist Grüßgott und Aufwiedersehen ruhig angebracht. Freunde und Bekannte grüßt man im Dialekt mit Griaßti und Pfiati oder auch Servus. Untereinander grüßen sich die Südtiroler auch mit „Hoila“ 

Der Apperitiv und Digestiv.
Der Südtiroler trinkt als Aperitiv ein gutes Glaserl Weißwein. Auch ein Tiroler (Weißwein mit Schuss Campari Bitter und Zitronenschale) oder Prosecco für die Damen wird gerne geordert. Der Italiener trinkt auch gerne einen Gingerino, Bitter oder Campari Soda. Nach dem Essen trinkt man einen Digestiv, wahlweise nationale wie Ramazzotti, Cynar, Montenegro usw. oder aber der Kenner einen guten Klaren, wobei dieser von Südtiroler Brennereien stamt. 

Großes oder kleines Bier.
Der Südtiroler trinkt gewohnheitsmäßig ein kleines Bier (0,2) und davon mehrere. Als Tourist kredenzt man Ihnen gewohnheitsmäßig ein großes (0,4). Ebenso verhält es sich mit dem Weizenbier. Der Südtiroler bekommt auch ein kleines (0,3) und Touristen erhalten ein großes (0,5)

Brot am Tisch.
Im allgemeinen gehört Brot und Gedeck zum Essen und ist in den Preisen inkludiert. D.h.: Sie dürfen auch mal ruhig zugreifen ohne dafür in die Tasche langen zu müssen. Bei dem Konsum aber sollten Sie sich etwas zurückhalten und das Stück das Sie gewählt und angebissen haben nicht wieder zurück ins Körbchen legen. 

Autofahrer aufgepasst
In Südtirol herrscht manchmal ein wenig Druck auf den Straßen und es kommt schon mal ein waghalsiges Überholmanöver oder überhöhte Geschwindigkeit vor. Dies aber ist auch den vielen Kurven und oft langen An- und Rückfahrtsstrecken mancher Bewohner zu zuschreiben. Nicht selten hat manch einer wenig Verständnis für das gemütliche und Aussicht genießende Touristenvolk. Wenn es gerade geht, fahren Sie ein bisschen rechts ran und vorbei ist der kleine Flitzer. Man möge den Einheimischen nicht nachtragend sein, Sie haben es auch manchmal gerade in Hochsaisonen nicht leicht. 

Südtiroler Gewohnheiten.
Gerade in traditionellen Gastlokalen und auf Festen und Veranstaltungen gönnt sich manch einer schon mal ein Bierchen zuviel. Der Südtiroler wird dann meist lustig und laut und lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Derb und heftig kann es dann auch untereinander schon mal zur Sache gehen. Ansonsten ist der Südtiroler Gastfreundlich und zuvorkommend und plaudert schon mal gerne über Gott und die Welt. 

Rauchen Sie, aber draußen
Seit längerem schon hat sich das Staatsgesetz zum Schutz der Nichtraucher durchgesetzt. Das heißt, Sie dürfen nur mehr in explizit gekennzeichneten Raucherlokalen oder vor dem Hause rauchen. In öffentlichen Einrichtungen ist es bereits seit langem verboten. Schauen Sie sich kurz um und verhalten Sie sich wie Ihre Mitmenschen, das passt meistens. 

Die Südtiroler Küche
Ist im Allgemeinen sehr gut und vielfältig. Sollten Sie Lust auf deftiges und Traditionelles haben, suchen Sie ein typisches Südtiroler Gericht. Leichte Speisen bieten die italienischen Gerichte oder die vielen Pizzen. Fragen Sie nicht immer was wie und wovon ist, probieren Sie doch einfach mal und sie werden kaum enttäuscht werden. Auch empfiehlt Ihnen die Bedienung gerne die aktuellen Tagesgerichte oder Spezialitäten.